Andernach. Die Stadt kontrolliert nun verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln wie beispielsweise die Kontaktbeschränkung und das Abstandsgebot. Nachdem es während der vergangenen Tage häufiger zu Menschenansammlungen, Grillfeiern und Treffen von Gruppen gekommen ist, wird die Verwaltung nicht nur stärker kontrollieren, sondern auch konsequent Bußgelder verhängen. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Menschen unvorsichtig werden, so einen erneuten Anstieg der Krankheitsfälle provozieren und damit die Gesundheit von uns allen gefährden“, betont Oberbürgermeister Achim Hütten. Er habe Verständnis dafür, dass die Menschen nach den vielen Wochen der Entbehrung und teilweise Isolation sich wieder treffen möchten, aber dies sei in der momentanen Situation noch viel zu früh, zu gefährlich und deswegen weiterhin bundesweit verboten.

Die ersten Lockerungen, wie das Öffnen von Geschäften und die Möglichkeit bestimmte Sportarten wieder auszuüben, bedeuten nicht, dass Kontaktbeschränkung und das Einhalten der Abstandsregeln nicht mehr gelten. „Das müssen wir sehr deutlich vermitteln, eben auch mit Bußgeldern. Die Gesundheit geht vor – in jedem Fall“, stellt Hütten klar.

So gilt auch weiterhin, dass die touristische Nutzung des Traumpfads „Höhlen- und Schluchtensteig“ bei Kell und des Traumpfädchens auf dem Krahnenberg der Kernstadt derzeit nicht möglich ist. Die Parkplätze des Keller Traumpfads bleiben gesperrt. Hütten: „Das Sperren der Parkplätze dient dazu, den Massenansturm auf den Traumpfaden zu verhindern. Die Wege selbst bleiben für Einzelwanderer und Jogger geöffnet.“ Der OB appelliert an alle Gäste während der bundesweit geltenden Kontaktbeschränkungen, die Wanderwege in der eigenen Heimat zu nutzen.